Es besteht eine enge Beziehung zwischen Licht, Farbe und menschlichem Wohlgefühl. Dies ist daher Grund genug, sich mit einer bewußten Farb- und Lichtgestaltung in Räumen auseinanderzusetzen zumal der Mensch im Durchschnitt bis zu 90 % seiner Zeit in Gebäuden verbringt. Die Lichtempfindung des Menschen ist immer auch mit dem so genannten Farbensehen verbunden. Licht und Farbe bestimmen unser visuelles Umfeld. Unser Sinnesorgan Auge nimmt 80 % unserer Informationen wahr. Diese visuellen Informationen setzen sich wiederum je zur Hälfte aus Formen und Farben zusammen. | Die emotionale Wirkung von Farbe beruht auf der Grundpolarietat des Farbenkreises. Aktive Farben wie Rot, orange und Gelb werden als warm und anregend wahrgenommen. Auf der passiven Seite stehen mit Türkis, Blau und Violett Farben, die konzentriert, kühl und introvertiert wirken. |
Neben diesen allgemeingültigen Farbgesetzen hat jeder Mensch zusätzlich eigene Farbpräferenzen, die mit seiner seelischen Identität verknüpft sind. Diese individuellen Farbklänge verändern sich allerdings im Lauf eines Lebens. Daher gibt es kein Grundrezept für "richtige" Farbauswahl. Von großer Bedeutung ist auch die natürlich Architektur und Nutzungsart des farbig zu gestaltenden Raumes. Ruhezonen wie Schlaf- und Wohnzimmer verlangen nach einem sachten Farbkonzept, während Aktivzonen wie Küchen oder Büros durchaus kräftige Farbimpulse vertragen können. | Die Farbgestaltung und Beleuchtung eines Raums muß auf Arbeitsfunktion und Aktivitätsrhythmus des Menschen abgestimmt sein. |
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